Jahresrückblick 2025 - voller Mut
- Joanna Ziemba

- 31. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Feb.
Eine Entscheidung.
Manche Jahre fühlen sich an wie ein tiefer Atemzug.
Andere wie ein Sprung – ins kalte, unbekannte Wasser.
2025 war für mich ein solches Jahr.
Ein Jahr der Entscheidungen.
Ein Jahr der Unsicherheit.
Und vor allem: ein Jahr des Wachsens.
Angst als Begleiterin – nicht als Gegnerin
In diesem Jahr habe ich eine Entscheidung getroffen, die lange in mir gearbeitet hat:
den Weg in die Selbstständigkeit als systemische Beraterin.
Damit kam nicht nur Freude oder Aufbruchsstimmung.
Es kam Angst.
Finanzielle Unsicherheit.
Selbstzweifel.
Viele Fragen.
Und heute kann ich sagen:
Ich habe diese Angst nicht überwunden –
ich habe sie an die Hand genommen.
Ich bin gegangen, trotz der Angst.
Und genau darin liegt für mich der Kern von Mut.
Und auch hier beginne ich mich selbst neu wahrzunehmen.
Ich verändere mich. Ich wachse innerlich.
Verdammt, wie schön!
Ein besseres Geschenk kann man sich selbst nicht machen,
als sich sich selbst zu stellen.
Wer bin ich?
Wer bin ich nicht?
Wer möchte ich sein?
Was steht mir im Weg?
Was trägt, wenn es wackelt im Jahresrückblick 2025 - voller Mut
Was mir dieses Jahr gezeigt hat:
Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass nichts wackelt –
sondern dadurch, dass wir uns selbst halten lernen.
Ich habe erfahren, dass neue Wege neue, wundervolle Menschen bringen.
Dass Vernetzung trägt.
Dass sich Türen öffnen, wenn wir beginnen, sichtbar zu werden.
Vor allem aber habe ich etwas sehr Kostbares erlebt:
das Vertrauen meiner KlientInnen.
Es ist keine Selbstverständlichkeit – es ist ein Geschenk.
Es berührt mich und bestätigt mich in dem, was ich zu geben habe.
Vom eigenen Weg und dem der anderen
Ich kenne beide Seiten:
die der Klientin
und die der Begleiterin.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, Unterstützung zu brauchen.
Und ich weiß heute, wie viel Kraft darin liegt, Menschen auf ihrem eigenen Weg zu begleiten.
Nicht mit fertigen Antworten.
Sondern mit Raum.
Mit Zuhören.
Mit der Haltung, dass jeder Mensch bereits das Wesentliche in sich trägt -
Ressourcen, die er braucht, um die gewünschten Veränderungen vorzunehmen.
Dieses Jahr hat mich darin bestärkt, dass genau das mein Weg ist.
Gefühle dürfen da sein als persönlicher Jahresrückblick voller Mut
Wenn ich 2025 etwas gelernt habe, dann das:
Jedes Gefühl hat seine Berechtigung.
Angst.
Zweifel.
Unsicherheit.
Hoffnung.
Vertrauen.
Beziehungen.
Nichts davon ist falsch.
Nichts davon muss weg.
Wenn wir beginnen zu verstehen, woher Gefühle kommen,
können wir lernen, anders mit ihnen umzugehen.
Und zwar deshalb mein persönlicher JAhresrück
Nicht gegen uns –
sondern für uns.
Dankbarkeit und Ausblick
Ich gehe aus diesem Jahr nicht angstfrei hervor.
Aber ich gehe erfahrener hervor.
Verbunden.
Und mit einem wachsenden Vertrauen in mich und das Leben.
Ich bin dankbar für jede Begegnung,
für jede Herausforderung
und für jede kleine Entscheidung, die mich näher zu mir gebracht hat.
2025 war kein leichtes Jahr.
Und doch war es eines, in dem ich mich nach langer Zeit wieder wirklich lebendig gefühlt habe.
Und dafür würdige ich es.
Es ist der 31. Dezember, mein persönlicher Jahresrückblick 20025 - voller Mut
Früh am Morgen.
Draußen schneit der Schnee - zum ersten Mal in diesem Winter.
Mein inneres Kind ist gerade 5 Jahre alt.
Frohes neues Jahr. Das auf jeden Fall!
Liebe Leserin, lieber Leser,
du darfst Angst haben, du darfst zweifeln und unsicher sein – das ist völlig in Ordnung!
Und noch mehr: das ist menschlich.
Dein Weg ist richtig. Dein Tempo ist richtig.
Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.
Die innere, mitfühlende Stimme würde es wahrscheinlich so formulieren:
"Sei nicht so ein Arschloch zu dir selbst."
Gut, dass es sie gibt!
Ich wünsche dir von Herzen ein frohes neues Jahr 2026!





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